Viele Goldbarren

Geld: Warum die Reichen immer Reicher werden?

Zum Thema Geld gibt es drei Gründe, warum die Reichen immer Reicher werden und die Armen immer Ärmer werden.

Forbes:

Laut Forbes gilt jeder Mensch als Reich, der mehr als 1 Million Dollar pro Jahr verdient. Das entspricht einem Monatsgehalt von ca. 84.000 USD bzw. 2800 USD pro Tag. Gleichzeitig wird als Arm jeder bezeichnet, der weniger als 25.000 USD pro Jahr verdient. Das wiederum entspricht einem Monatsgehalt von ca. 2080 USD bzw. 69 USD pro Tag.

Wie Du siehst können die Unterschiede zwischen Reich und Arm nicht größer sein und die Kluft wird immer größer. Warum?

1. Das Wissen:

Die Reichen haben das nötige Geld, um die Besten und teuersten Schulen der Welt zu besuchen. Sie lernen wie das gesamte Geldsystem funktioniert, den richtigen Umgang mit Geld und wie man das Geld für sich erfolgreich arbeiten lässt.

Dieses Wissen allein bleibt den meisten Menschen da draußen verborgen und selbst wenn sie den Zugang bekämen, gebe es viele Personen in ihrem Umfeld, die sie daran hindern, diesen Neuen Weg zu gehen. Auf Grund diesem Wissen entwickeln sie ihr persönliches Mindset, dass für ihren zukünftigen Erfolg verantwortlich ist.

2. Das Geld

Die Reichen haben das nötige Geld, um in Vermögenswerte zu investieren. Dazu zählen vor allem Immobilien, Unternehmensbeteiligungen und Aktienkäufe, sowie Gold und Silber für die Absicherung. Sie wissen genau, dass sie am meisten Geld verdienen, wenn es der Wirtschaft am dreckigsten geht. Genauso wie jetzt gerade.

In der Zeit der Corona – Krise brauchen die Armen jeden Cent um zu überleben. Sie haben nicht das Geld in Aktien zu investieren. Viele haben nicht einmal das Geld, um die nächsten 3 Monate zu überleben.

Diejenigen, die es sich leisten können in Aktien zu investieren brauchen sofort jeden Cent und sind daher gezwungen alle Aktien zu verkaufen damit sie wieder liquide sind. Viele müssen mit großen Verlusten verkaufen und werden daher automaisch ärmer.

a) Was machen die Reichen anders, als die Armen?

Sie bleiben investiert, weil sie das Geld nicht benötigen. Es ist für sie wie ein Spiel. Sie verstehen die Psychologie dahinter und kaufen nach einem Crash kräftig nach, damit sie den Kurs ordentlich nach unten drücken können. Sie investieren nur in Unternehmen, die ein niedriges Risiko aufweisen und eine durchschnittliche Rendite von mindestens 15% erwirtschaften.

Je mehr Geld im Spiel ist, desto niedriger darf auch die Rendite sein. Bei Beteiligungen beträgt die Rendite of weit über 20% und kann so manchen Investor aus 300.000 USD ein Vermögen bescheren, dass sich in den nächsten 10 bis 15 Jahren auf eine Milliarde USD anhäuft.

Die Reichen wissen ganz genau, dass in einer Krise das meiste Geld zu holen ist. Der Staat pumpt unglaublich hohe Summen in den Markt, damit sich die Wirtschaft wieder erholt. Leider kommt dieses Geld nicht in der Realwirtschaft an, sondern bleibt in den Märkten und in den Unternehmen hängen. Unternehmer und Investoren können dieses Geld für sich nutzen und machen damit Millionen. Während die Armen keinen direkten Zugang zu diesem Geld haben.

b) Inflation

Ein Weiterer Grund ist die dadurch entstehende Inflation, die durch eine übergroße Menge an Geld einer bestimmten limitierten Menge an fertigen Produkten gegenübersteht. Die Nachfrage erhöht sich und lässt die Produkte steigen. Gleichzeitig verliert das Geld an Wert. Da die Reichen aber in Vermögenswerte investiert, haben sie zu keiner Zeit etwas zu befürchten. Denn alle Vermögenswerte besitzen einen effektiven Inflationsschutz.

c) Robert Kiyosaki

Robert Kiyosaki, schreibt in seinem Buch: „Das Business des 21 Jahrhunderts “ 

„Wohlstand ist nicht dasselbe wie Geld. Wohlstand wird nicht anhand des Einkommens gemessen. Er wird an Hand der Zeit gemessen.“

Das Business des 21. Jahrunderts
Das Business des 21. Jahrunderts

Reichtum ist nicht eine Frage des Geldes, sondern vielmehr eine Frage von Lebensqualität. Wie lange kann ein Angestellter ohne zu Arbeiten überleben und mit welcher Qualität genießt er dabei sein Leben. Wenn Du von heute auf Morgen Deine Arbeit verlieren würdest, wie lange könntest Du theoretisch überleben, wenn Du auf keine bisschen Lebensqualität verzichten möchtest. Sagen wir Du brauchst am Tag 100€ um Dich einigermaßen wohl zu fühlen. Auf der Bank stehen 2000€ zur Verfügung, dann entspricht Deine Lebensqualität genau 20 Tage.

3. Reiche streben nach Freiheit:

Der große Unterschied, warum Reiche viel mehr Geld verdienen, als Arme ist, dass ihr oberstes Gesetz das Streben nach Freiheit- und nicht das Streben nach Sicherheit ist.

Bereits in der Schule wir dem Schüler beigebracht, dass er nur einen sicheren und guten Job bekommt, wenn er fleißig ist und die besten Noten nach Hause bringt. Er fügt sich sozusagen in einem Massensystem hinein, die durch das bismarcksche System zu fleißigen funktionierenden Bienchen herangezüchtet werden.

Der einzige Sinn dabei ist ein funktionierendes Wirtschaftssystem zu schaffen. Sie bringt dem Schüler aber nicht bei, wie er mit Geld umgehen soll. Dass es viel besser sei, seinen eigenen Weg zu gehen und sich selbst zu verwirklichen. Ständig wir auf die Gefahren der Selbstständigkeit und des Unternehmertums hingewiesen und sofort im Keim erstickt. Erfinder wie gesagt ist Otto von Bismarck.

Bis heute wird dieses System nahezu überall noch gelehrt. Einzig in den Elite Schule wird mittlerweile immer mehr davon abgegangen. Inzwischen wird vermehrt das ganze Schulsystem in Frage gestellt. Einer der ersten, der sich über das veraltete Schulsystem aufgeregt hat und mittlerweile aktiv mit Universitäten zusammen arbeitet ist Gerald Hörhan. Auch bekannt und den Namen Investment Punk. Siehe Link: Gerald Höhran

a) In der Schule:

In der Hauptschule lernen wir vor allem das Lesen und schreiben sowie das Rechnen. Wichtige Dinge, die jeder im Leben braucht. Im Berufsleben lernen wir, wie man einen Beruf richtig ausübt. In den Hochschulen und Universitäten lernen wir sehr viel über die Geschichte und Kultur früher Zeiten. Alles Dinge, die wir nach spätestens einem Jahr vergessen haben.

Wir lernen auch sehr viel über Wirtschaft. Doch handelt es sich zum größten Teil nur um Theoriewissen. Was uns aber nicht beigebracht wird, ist das Finanzwissen. Allein für dieses Wissen müssten man sicherlich 5 Jahre Schule gehen, um die wichtigsten Zusammenhänge einigermaßen zu verstehen und auch praktisch umzusetzen.

Wenn ich an meine Zeit zurückdenke, dann hat meine Ausbildung über das Finanzwissen mehr als 10 Jahre gedauert. In dieser Zeit habe ich mir selbst alles mühsam beigebracht und im Grunde lernen wir niemals aus. Ständig gibt es neues zu lernen und umzusetzen. Es ist ein ewig lernender Prozess.

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